
Körperorientierte Traumatherapie

"Unser Körper zeigt uns, was richtig für uns ist!" Dami Charf
Zum Verständnis:
Es gibt nicht die eine Traumatherapiemethode. Traumatherapie setzt sich aus vielen verschiedenen Methoden zusammen. Ich habe mich dazu entschieden Techniken und Methoden zu lernen, die ich als sinnvoll erachte. Dabei habe ich meinen Wissensstand in verschiedenen Fort- und Weiterbildungen erweitert.
In der Psychotherapie sollte der Körper stets mit einbezogen werden. Denn, Körper und Seele bilden eine Einheit und sind nicht voneinander zu trennen. Dies hat vor allem eine enorme Gewichtung wenn es um traumatische Erlebnisse geht. Menschen die ein Trauma erlebt haben, haben aufgehört ihren eigenen Körper zu spüren. Mit verschiedenen Techniken, kann es gelingen, seinen eigenen Körper wieder mehr zu spüren. Zum Beispiel: "Wie sehr spüre ich gerade den Boden unter meinen Füßen?" "Wo liegen meine Hände?"
Während Sie über Ihre Anliegen sprechen, werde ich Sie im Redefluss immer mal wieder unterbrechen, damit Sie das was Sie erzählen auch im Körper wahrnehmen. Dies nennt sich das implizite Gedächtnis (Körpergedächtnis). Erfahrungen werden im Körper abgespeichert und unbewusst von uns in bestimmten Situationen abgerufen.
"Warum reagiere ich in gewissen Situationen so, wie ich das tue?"
Um Zugang zu diesem Gedächtnis zu erhalten, ist es notwendig Gesprochenes auch im Körper zu fühlen und wahrzunehmen.

Wir haben gelernt nach Schema F zu reagieren. Dies ist im Gehirn abgespeichert. Auf Situation X folgt Reaktion Y. Damit eine neue Reaktion abgespeichert werden kann, braucht es viel Zeit und Geduld.
Sie müssen sich das Vorstellen wie beim Bau einer Autobahn: Jahrelang gab es nur die eine Abzweigung in die Stadt XY. Nun wird eine neue Abzweigung gebaut, bis diese aber fertig ist, können Wochen/Monate vergehen und selbst dann kann es sein, dass man immer noch die alte Abzweigung fährt, weil die neue noch nicht richtig im Gedächtnis abgespeichert ist.
