
Angst
Angst ist eine Grundemotion, ohne sie würden wir uns ständig in Gefahr begeben und wahrscheinlich nicht mehr lange am Leben. Angst beschützt uns.
Doch manchmal kann uns genau diese Emotion auch im Leben beeinträchtigen. Nämlich dann, wenn sie von enormer Intensität und in Situationen, die objektiv betrachtet nicht gefährlich sind, auftritt. Dann beginnt sie uns im Leben einzuschränken und der Leidensdruck wächst von Tag zu Tag.
Symptome können sehr vielseitig auftreten:
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Herzrasen
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Schwitzen
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Zittern
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Atemnot
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Engegefühl
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innere Unruhe
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Schlafstörungen
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Magen-Darm-Beschwerden
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Vermeidungsverhalten
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Konzentrationsschwierigkeiten
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ständige Anspannung
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Katastrophengedanken
Nehmen diese Symptome in ihrer Häufigkeit und Intensität stetig zu, können Erkrankungen daraus resultieren.
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Phobische Störungen (Angst vor bestimmten Situationen und vermeiden von diesen → z. B. soziale Phobie, Agoraphobie - Platzangst und spezifische Phobien)
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Generalisierte Angststörung (das Gefühl der Angst ist ständig da und situationsübergreifend)
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Panikstörungen (Panikattacken, die immer wiederkehren)
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Zwangsstörungen (dazu gehören Zwangsgedanken und Zwangshandlungen → die Angst tritt auf wenn Handlungen unterdrückt oder Gedanken nicht zugelassen werden)
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Posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS) und komplexe PTBS, Anpassungsstörungen (siehe Trauma), dissoziative Störungen (teilweise/vollständiger Verlust der Integration des Bewusstseins oder Gedächtnisses)
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somatoforme Störungen (körperliche Symptome ohne organische Ursache)